Biografie



„Eine Wahre Meisterin der Klangfarben“

– Westdeutsche Zeitung

 

Violetta Khachikyan ist eine vielseitig aktive Solo- und Kammermusik- Konzertpianistin, Gewinnerin des Europäischen Klavierwettbewerbs in Bremen und außerdem Preisträgerin zahlreicher Internationaler Klavierwettbewerbe, darunter der hochrangige George Enescu Musikwettbewerb in Bukarest, der Maj-Lind-Wettbewerb in Helsinki, die „Scottish International Piano Competition“ in Glasgow, die Paderewski International Piano Competition etc.

 

„...Sicher, klar strukturiert und mit einer insgesamt ausgeklügelten Tongebung...“(Piano News 01/2014) Ihre Spielweise bezeichnet unvergessliche Kunstfertigkeit, tiefe Expression der musikalischen Bilder und eine reiche Klangpalette.

 

Geboren in Krasnodar (in Südrussland), wo sie mit 6 Jahren bei ihrer Mutter anfing Klavier zu spielen, beendete Violetta im Jahr 2000 das N. A. Rimski-Korsakow College of Music in Krasnodar und wurde im selben Jahr an das renommierte Staatliche Sankt Petersburger Konservatorium N.A. Rimski-Korsakow aufgenommen, wo sie 2008 die Klavier-Fakultät mit Auszeichnung abschloss. Bei den Professoren Nelli Meschlumova, Tatiana Zagorovskaya, Natalia Arzumanova,Nora Nuridschanyan und Georgy Erzhemsky hatte Violetta die Möglichkeit, die berühmte russische Klavierschule gründlich zu studieren.

 

Einen wichtigen Impuls für ihre weitere Entwicklung gaben viele internationale Klaviermeisterklassen von Prof. Willem Brons, Wladimir Tropp, Dmitri Baschkirow, Karl-Heinz Kämmerling, Pawel Gililow, Paul Badura-Skoda und Leon Fleisher.

 

Im Jahre 2007 bekam Violetta ein Stipendium des Lion Clubs (Deutschland) für die Aufnahme ihrer ersten Solo-CD. Nach dem Bremer Klavierwettbewerb im Jahre 2009 produzierte sie zudem noch eine CD mit den Werken von Rachmaninov, Schumann, Scarlatti und W.Hiller aufgenommen.

 

Sie trat mit Konzerten in Deutschland, Österreich, Holland, Dänemark, Spanien, Portugal, Großbritannien, Finnland, Japan, Brasilien und Russland auf und arbeitete außerdem mit Orchestern wie dem BBC Scottish Symphony, dem Helsinki Philharmonic, dem Bremer Philharmoniker, dem Transilvania State Philharmonic Orchestra, dem Munizipal Sympnonic Krasnodar, dem Wolgograd Symphonic Orchestra, dem Tambow Philarmonic Orchestra und dem St. Petersburger Akademischen Symphonischen Orchester zusammen.

 

Seit frühen Lebensjahren war zudem die Kammermusik für die Pianistin eine hochgeschätzte und besonders wertvolle Gelegenheit, sich mit den anderen Künstlern gemeinsam feinsinnig und flexibel musikalisch auszudrucken. So konzertierte Violetta in den vergangenen Saisons mit dem Ciurlionis Streichquartett und dem Silesian Strechquartett.

 

Im Jahr 2011 zog Violetta nach Deutschland, wo sie seitdem ihre Konzertkarriere weiter vorantreibt. Neben ihrem Konzertexamen an der Musikhochschule Lübeck (Prof. Konstanze Eickhorst), absolvierte sie zudem Kammermusik im Master, wofür sie das Eschenburg-Trio gründete. Im Jahr 2012 gewann sie den Possehl-Musikpreis. Dadurch erhielt Violetta die Chance, mehrere Konzerte in Norddeutschland aufzuführen sowie bei NDR-Kultur und Deutschlandradio Kultur verschiedene Aufnahmen zu machen.

 

In den letzten Saisons hatte Violetta die Auftritte beim Beethovenfest Bonn, Aarhus International Piano Festival, Komitas-Festival in Berlin, Weseler Klaviersommer und dem Brahms-Festival in Lübeck.